Fußball ist Hochleistungs-Sport – körperlich. Er wird vor allem mit den Beinen und Füßen ausgetragen, ausnahmsweise auch mit dem Kopf (vor allem äußerlich). Üblicherweise als Manschaftsdisziplin.

FS Modell von Alexander Heinz: Ikosaeder-Stumpf
Auch Geometrie kann man auf hohem Level betreiben: dann hat man Hochleistungs-Sport, den man mit dem Kopf (vor allem innerlich) austrägt – idealerweise auch mit den Händen.
So manchen Zusammenhang wird sich man wohl immer erst alleine erschließen müssen – der Erkenntnisprozeß ist idividuell. Aber auch in Gemeinschaft kann Geometrie Spass machen, wie man leicht sehen kann. Zum Beispiel hier im blog unter dem Schlagwort Erlebnis-Geometrie.
Übrigens: die geometrische Form, die dem Fußball zugunde liegt, heißt Ikosaeder-Stumpf. Zugegeben: beim Ball sieht sie etwas aufgeblasen aus. Aber das tut nichts weiter zur Sache. Bevor die neuartigen Bälle in ihren abgespaceten Formen in Mode kamen, hat man diese Form bewußt ausgewählt: kein anderer geometrischer Körper ist der Kugelform so ähnlich, bei der Verwendung von möglichst wenigen, und dennoch ähnlichen verschiedenen Grundformen (hier Waben und Fünfecke). Auch am Ball kann man die Geometrie schätzen lernen.
Um sie dann künstlich aufzublasen (sphärisch zu runden sagt der Geometer). Und mit Füßen zu treten.
Die neuen Ballformen sehen nicht nur äußerlich (sphärisch) aufgeblasen aus. Auch das Design wirkt irgendwie aufgeblasen – vielleicht macht das wenigstens noch Eindruck, wenn mal die Luft raus ist. Und das kann ja bei einer WM vorkommen. Mein Vorschlag: immer schön geometrisch am Ball bleiben.