Posts Tagged: Alexander Heinz


18
Jul 10

Oloid auf der Überholspur

Im Rahmen der Ruhr-2010, Kulturhauptstadt Europas, wurde die meistbefahrene Autobahn Deutschlands, die A40 gesperrt.

Roloid auf der Überholspur

Roloid auf der Überholspur

60km freie Bahn für das Roloid und natürlich auch für die 3 Millionen Gäste, die bei dieser Aktion “Still-Leben Ruhrschnellweg” in Bewegung gekommen sind – zum Beispiel auch mit dem Roloid auf der Überholspur.

Roloid auf der Überholspur

Roloid auf der Überholspur

Das Roloid ist eine Art kunstvolles Fortbewegungsmittel. Man kann sich reinhängen, und durch Gewichtsverlagerung das Roloid und sich selber ins Rollen bringen. Der Name leitet sich aber nicht nur vom Rollen ab, sondern auch von der Form des Oloids, einer Form, die Paul SCHATZ vor 80 Jahren bei der Umstülung des Würfels entdeckte. Näheres unter der Rubrik Publikationen.

Übringens war das Roloid auf der Autobahn so gefragt, daß es auf einem besonderen Zugang auf die Fahrbahn gelangte, und zum Schluß wollte man es gar nicht mehr von der Fahrbahn lasen.

Roloid im Spiegel der öffentlichen Wahrnehmung

Auf der Seite der Ruhr 2010 kann man noch viele schöne Bilder bewundern, von dem, was es außer dem Roloid zu sehen gab.

Gruppenbild mit Roloid

Leonardo im Roloid

Ruhrgebiet: ein starkes Stück Deutschland

Ruhr 2010. Kulturhauptstadt Europas


29
Mrz 10

Phänomena-Preis 2010

In einer spannenden Abstimmung hat eine elfköpfige Jury aus Teilnehmern der 6. DGfGG-Tagung in Aachen-Kornelimünster Alexander HEINZ zum ersten Träger des Phänomena-Preises gewählt. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde von Friedhelm KÜRPIG ausgelobt. Der Preis soll die Innovationskraft innerhalb der Geometrie würdigen und fördern.

Alexander Heinz gewinnt Phänomena-Preis (Foto: Georg Glaeser, Wien)

Zu dem Wettbewerb waren am Freitag, den 26. März 2010 elf Teilnehmer angetreten, unter denen sich Alexander HEINZ mit seiner genial einfachen Papierfalttechnik durchgesetzt hat. In der Arbeit des Buchbinder-Meisters geht modulares Origami eine fruchtbare Verbindung mit der Polyedergeometrie ein. Das Resultat sind aus vielen Teilen gesteckte und luftig leichte Papierkörper mit evidenter Symmetrie von Form und Konstruktion. Japanische Tradition und griechische Philosophie durchdringen sich. (Text: Daniel Lordick, DGfGG)


30
Apr 04

Meisterstücke

Meister-Stücke Alexander Heinz

Aus der Pflicht eine Kür machen: eine würdige Hülle für würdige Gedanken, das war das Ziel der Buchbinder-Meisterprüfung von Alexander HEINZ 2004 in Stuttgart.

Johannes STÜTTGENs “Zeitstau” als Pergamentband, Peter PLICHTAs “Primzahlenreuz” als Franzband in Oasenziegen-Leder mit Handvergoldung und Goldschnitt und ein Stülpwürfel nach Paul SCHATZ in Oasenzeigen-Leder.

Hier präsentiert im Buchbinder-Colleg, Stuttgart.


6
Aug 03

Sommer-Akademie Herne 2003

Geometrische Modelle von Alexander Heinz

Was für ein Segen, wenn man sich Zeit nehmen kann – hier für einen Workshop zum Bau geometrischer Modelle.

Karton geritzt, geknickt, an Klebelaschen auch verklebt – eintauchen in die Tätigkteit. Durch leichte und kniffelige Arbeitsschritte gehen, manchmal auch durch den intensiv gefühlten Nullpunkt. Wenn das Modell dann aber fertig ist und ansehnlich vor einem auf dem Tisch steht – und sogar Bewunderung der Betracheter auf sich zieht, dann erinnert man sich gerne auch der schwereren Arbeitsabschnitte, die man bewältigt hat.

Workshop Modellbau

Hier gab es noch zusätzlich die Gelegenheit zahlreiche weitere Modelle anzuschauen, ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken und sich über die erhabene Ordnung der Polyeder-Geometrie zu freuen.

Ausstellung und Demonstation der Regulären und Halbregulären Polyeder (Platonische, Archimedische und Catalanische Körper) von Alexander Heinz.


8
Mrz 03

Erstes FS Oktaeder

FS Oktaeder

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Im März 2003 wurde ich durch einen Kollegen anläßlich einer Fortbildung vertraut mit der modularen (Origami-) Bauweise des Oktaeders.

Dies war, zunächst gar nicht bewußt, der Beginn der Entwicklung der FS-Modelle (von falten-und-stecken) von Alexander HEINZ, für deren konsequente Umsetzung an den Platonischen Körpern und den halbregulären Körpern es 2010 den Phänomena-Preis zu gewinnen gab. Dazwischen liegen nicht nur sieben Jahre, sondern auch die Entwicklung zu einer eigenständigen Modell-Reihe, wohl austariert in Bezug auf Technik, Größe, Material und Farbe.