Präsentation und Ausstellung


1
Mai 15

Kürpigsches Tetraeder

Kürpigsches Tetraeder vor dem Mathematikum in Giessen

Kürpigsches Tetraeder vor dem Mathematikum in Giessen

Auf einer Stange ruhen 19 rechteckige, zueinander parallele Stahlplatten, die mittlere ist quadratisch.

Die Stange ruht in einer U-förmigen Schale. Je nach Blickwinkel ergibt sich ein vielseitiger Blickwinkel auf eine Tetraeder-Form:

Das ist das Kürpigsche Tetraeder, benannt nach seinem Schöpfer, Friedhelm KÜRPIG, Architekt, Professor em. für Darstellende Geometrie und nun Geometrie-Künstler. Viele seiner Arbeiten finden sich auf seiner Homepage.

Sein Tetraeder steht vor dem Mathematikum in Giessen, das von Albrecht BEUTELSPACHER ins Leben gerufen wurde.


13
Mrz 15

DGfGG Tagung Karlsruhe 2015

Oloide gestaltet von Alexander HEINZ präsentiert auf der DGfGG Tagung

Oloide gestaltet von Alexander HEINZ präsentiert auf der DGfGG Tagung

Die Basis der Vielfalt – Geometrie als Grundlage und Anregung des Denkens.

Unter diesem Motto traf sich die Deutsche Gesellschaft für Geometrie und Grafik (DGfGG) zu ihrer 10. Tagung.

Die gesamte Konzeption, Organisation, sowie das reichhaltige Tagungs-Programm (Link) hat Udo BEYER vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) zusammengestellt.

Alle Beiträge zeigen eindrucksvoll, dass Geometrie ein Schlüssel zum Verständnis vieler Fachrichtungen ist. Hier waren es vor allem Architektur, Ingenieurwissenschaften, Darstellende Geometrie und Gestaltung.

Neben Vorträgen und intensivem fachlichen wie persönlichen Austausch waren auch die Modellbauer präsent (siehe Bild).

Zum Ende der Tagung wurde das originellste Modell ausgezeichnet mit dem von Friedhelm KÜRPIG gestifteten Phänomena-Preis.

Er wurde Ernst LEHR für seine Umstülpbare Rose verliehen. Herzlichen Glückwunsch!

In einer Ausstellung parallel zur Tagung zeigte Sabine CLASSEN ihre grossen Keramik-Formen: “Aus Bewegung wird Form”.


15
Jan 15

Platonische Vision im Mathematikum

visuelles Dodekaeder

visuelles Dodekaeder: Spiegel-Trichter

Aufbauend auf langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit Studenten der Mathematik-Didaktik entwickelte Albrecht BEUTELSPACHER die Vision eines Mathematik-Museums.

Heute zählt das Mathematikum in Giessen zu den besucherstärksten Museen Deutschlands.

Das Exponat “der Spiegel-Trichter” ist aufgebaut wie ein Kaleidoskop. Entsprechend der gewählten Winkel entsteht der optische Eindruck eines Dodekaeders, einer von fünf Platonischen Körpern.

So gesehen: eine platonische Vision.

 


20
Okt 14

Erfahrungsfeld Geometrie

Kletter-Dodekaeder

Kletter-Dodekaeder

Geometrie will erfahren werden: möglichst gross, möglichst handgreiflich, möglichst in Bewegung. Dieses Dodekaeder bietet eine solche Erfahrung.

Hinter dem Spielplatz liegt alte Industrie-Anlage, die neu genutzt wird, um vielfältige Sinneswahrnehmungen zu spielerisch zu schulen: die phänomania.

Das Konzept folgt weitgehend den Ideen von Hugo KÜKELHAUS, der schon früh als Tischler, Künstler und Pädagoge auf die Bedeutung von Sinnes-Erfahrungen aufmerksam machte. Er kann bezeichnet werden als praktischer Universal-Gelehrter im besten Sinne.

Seine Arbeitsrichtung ist heute so aktuell, wie je. Denn erst die Sinneserfahrungen liefern echte Fragen an das Denken. Ob in Handwerk, Kunst oder Wissenschaft.


20
Okt 13

OLMA St.Gallen 2013: Schatzwürfel

umstülpbare Würfel. OLMA 2011. Modelle. Alexander Heinz

umstülpbare Würfel, OLMA 2013. Modellbau: Alexander Heinz

Die Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung pflegt vielerlei Brauchtum.

Jedes Jahr erhält eine andere Region die Gelegenheit, sich auf der OLMA von ihrer besten Seite zu zeigen.

In diesem Jahr der Kanton Solothurn. Einer seiner geometrisch kreativsten Einwohner war Paul SCHATZ (1898-1979).

Der von ihm entdeckte umstülpbare Würfel zierte für 10 Tage eine Ausstellungshalle in St.Gallen, und wurde an jedem Messetag von etwa 40.000 Besuchern frequentiert.

Die Modelle hat Alexander HEINZ im Auftrag des Kantons gefertigt.


22
Dez 12

Schwarz-Weiss-Schatz

Umstülpbarer Würfel von Paul Schatz. Hier in der Gestaltung vom WDR ("Fernsehwürfel")

Umstülpbarer Würfel von Paul Schatz. Hier in der Gestaltung vom WDR (“Fernsehwürfel”)

Was in den 60er Jahren als Pausenzeichen im damals noch schwarz-weissen Fernsehen lief, kann man auch als räumliches Modell in die Hand nehmen:

Hier der umstülpbare Würfel von Paul SCHATZ, in der graphischen Gestaltung des WDR in den 1960er Jahren.

(zum Geburtstag des Erfinders Paul Schatz. Modellbau: Alexander HEINZ, Geomenta.com)


8
Nov 12

33.Geometrie-Tagung Strobl 2012

Polyeder-Modelle von Alexander HEINZ

Polyeder-Modelle von Alexander HEINZ

Die jährliche Geometrie-Tagung in Strobl bietet für jeden, der das Fach unterrichtet einen reichen Erfahrungs-Austausch und viele neue Anregungen.

In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Dachverband der Geometrie (ADG) und zahlreicher nationaler Netzwerke organisiert die Universität Salzburg diese erfolgreiche Fortbildungs-Veranstaltung nun schon im vierten Jahrzehnt.

Zum Thema der Metamorphose und Morphogenese stellte Alexander HEINZ die Form-Verwandtschaften der Regulären und Halbregulären Polyeder unter einem neuen Blickwinkel vor.

FS Modelle aus gleichen Quadraten bzw. Dreiecken

FS Modelle von Alexander HEINZ aus gleichen Quadraten bzw. Dreiecken

Im seinem Workshop konnten zahlreiche Variationen der Polyeder-Formen in der von ihm entwickelten Falt-und-Stecktechnik (FS) praktisch umgesetzt werden.

Das vollständige Programm, Materialien und Bilder finden sich auf der Tagungsseite 2012


1
Nov 12

Torsions-Polyeder

Torsions-Polyeder von Ueli WITTORF, Zürich.  Foto: Ueli Wittorf

Was hier so still und ruhig-unbewegt von der Decke zu hängen scheint erschließt sich dem Betrachter erst in der Bewegung.

Bei allen hier abgebildeten Gebilden lassen sich die jeweiligen Flächen um ihre Mitte drehen (Torsion), wodurch sich die Gebilde an ihren Kanten öffnen.

Idee und Ausführung sind von Ueli WITTORF aus Zürich. Auf seiner Internetseite geometricdesign.ch findet sich Einiges zu seiner Motivation und eine Vielzahl anderer Modelle.


8
Mai 12

Ein echter Schatz: umstülpbarer Zeppelin

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Vor etwa 80 Jahren eine umwälzende Neuheit: der umstülpbare Würfel von Paul SCHATZ.

Heute ein Hingucker auf der Hannover Messe, beim Stand der Fa. FESTO: ein umstülpbarer Würfel von Paul Schatz als Flugobjekt: mit immerhin ca. 1,80 cm Kantenlänge. Das ist Prämiere.

Die etwa 2kg Gewicht des Flugobjekts (Ultra-Leichbauweise) werden vom Auftrieb des Heliums im Inneren ausgeglichen. Der Würfel ist praktisch schwerelos. In drei Gelenken sind Servo-Motoren installiert, elektrisch versorgt durch einen Akku, was für eine Flugzeit von immerhin 15 Minuten reicht. Durch die Bewegung der Gelenke wird Luft verdrängt, wodurch sich das Flugobjekt in einer Umstülpungs-Bewegung fortbewegt.

Steuerbar wird das ganze durch ein intelligent ausgetüfteltes Programm – direkt vom handelsüblichen Smartphone.

Das geometrische Flugobjekt kommt nicht nur pünktlich zur diesjährigen Hannover-Messe, sondern auch zu einem Zeitpunkt, an dem vom Zeppelin wieder viel die Rede ist. Paul Schatz gewann seinerzeit als technisch begabter Schüler den Zeppelin-Preis. Später studierte er u.a. in Hannover.


24
Okt 10

Oloid-Tagung Tübingen 2010

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in der Buchbinde-Werkstatt. Foto: Rosemarie Klett

in der Buchbinde-Werkstatt. Foto: Rosemarie Klett

aus der Holzwerkstatt. Foto: Carsten Tiede

in der Holzwerkstatt. Foto: Carsten Tiede

Arbeitsergebnisse

Arbeitsergebnisse

Das Oloid ist die einzige bekannte Raumform, die ihre Oberfläche vollständig abrollen kann – ohne über eine Kante zu kippen.

Carsten TIEDE von der Tübinger Freien Waldorfschule initiierte eine Tagung, die Gelegenheit bot, dieser Form vor allem praktisch auf den Grund zu gehen.

In der Buchbinder-Werkstatt der Schule entstanden im Workshop von Alexander HEINZ Oloide in Steck-Technik aus Papier.

In der Holzwerkstatt entstanden unter Anleitung von Reinhard BETHGE Oloide in Holz.

Umrahmt wurde die Tagung mit inhaltlichen Beiträgen und einer kleinen Ausstellung.

Ein kurzes Video zeigt, wie man sich im Roloid, einer Turngerät-artigen Version des Oloids, durch Gewichtsverlagerung fortbewegen kann (LINK).